Auf diesem massiv ausgebauten Schlachtfeld wurden in den ersten beiden Kriegsjahren von beiden Seiten erbitterte Kämpfe geführt. Dabei verloren Zehntausende ihr Leben oder wurden verletzt. Noch heute sind auf dem Hartmannswillerkopf überall die Spuren des Krieges sichtbar: Granattrichter, teilweise verfallene Unterstände, Bunker und Schützengräben, die stellenweise so dicht beieinanderlagen, dass man sich nur flüsternd verständigen durfte. Einen schützenden Wald gab es durch die zahlreichen Artillerieeinschläge nicht mehr.
Auch heute gehört dieses Gebiet zur sogenannten „Zone Rouge“, einem Bereich, in dem aufgrund von Blindgängern, Munitionsresten und zahlreichen Giftstoffen im Boden keine Landwirtschaft betrieben werden darf. Selbst das Trinkwasser in der Umgebung ist mit Schadstoffrückständen aus dem Krieg belastet. Der Wald hat sich im Laufe der Zeit zwar selbst renaturiert, doch der Vegetation ist deutlich anzusehen, dass sie nicht gesund ist.
Aufgrund der weiterhin bestehenden Munitionsbelastung des Bodens rund um den Hartmannswillerkopf sollten die Wege in diesen Bereichen keinesfalls verlassen werden. Noch heute geht von dem Gelände eine erhebliche Gefahr aus.
Erfahre mehr über das Kriegsdenkmal Hartmannswillerkopf auf der Vereinswebseite.
- Veröffentlicht am 8. April 2018
- Erstellt von Trümmer Lümmler
- Zuletzt aktualisiert am 25. Januar 2026
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