Befahrung der U-Verlagerung Nelly [17.9.16]

Wunderschöne handgeschlägelte Kammerpfeilerbaue mit deutlichen Handwerksspuren

Ich kam im Regen und ging im Regen, da kann es ja nicht falsch, sein sich unter Tage aufzuhalten. Dort ist wenigstens die Temperatur eine Konstante, egal wann man einfährt. Am morgen ging es erst zur Messe und da ich dann schon mal in der Nähe von Nelly war, stand auch relativ schnell fest, dass ich diese UV auch gleich mitnehme. Vom Messeort war es nur noch ein Katzensprung und da ich dort mit keinen größeren Gefahren rechnen konnte, hab ich diese UV allein besucht.

Zweite Befahrung der Grube Krabbelkäfer

Vandalen am Tor zur Grube Krabbelkäfer

Wir haben heute zum zweiten bzw. dritten mal die Grube Krabbelkäfer befahren, Vandalen haben nicht nur unten die Mauer aufgebrochen sondern auch das Fledermausgitter. Das sich unter der Mauer durch gegraben wurde, ist ja schon eine Weile her, aber das man dann scheinbar zu FETT ist oder Angst hat dreckig zu werden, muss man auch noch das Fledermausgitter aufflexen. Das muss man nicht verstehen!

Wir hatten diesmal wieder die Kletterausrüstung dabei und haben uns auch relativ fix auf den Weg, zu den oberen Sohlen gemacht. Hier ein Bild beim Aufstieg im Blindschacht.

Tour Grube Krabbelkäfer

Hauptmenü Anpassung der Webseite

Da sich der Schwerpunkt meiner Touren immer mehr in den Untergrund verlagert hat und ich immer öfter U-Verlagerungen, Bergwerke, Luftschutzstollen und Bunker besuche, habe ich das Hauptmenü der Webseite überarbeitet. Unterirdische Anlagen haben nun jeweils ihre eigenen Hauptkategorien und alle Locations die sich Übertage befinden wurden in die Kategorie "Übertage" mittels Unterkategorien einsortiert.

hHuptmenu Anpassung

Auch die zentrale Einbindung der Youtube Videos auf einer gesonderten Seite, ist jetzt abgeschlossen und befindet sich nun im Hauptmenü unter den Punkt "Videos".

Die Tour durch den Thüringer Wald

Los ging es mit einem gut sortierten Auto und es mussten erst mal 300km überwunden werden, eigentlich der blödeste Weg einer Tour. Nein der Rückweg ist da dann doch noch unbeliebter;-)

Ordnung ist das halbe Leben

Insgesamt waren wir 5 Tage in Thüringen unterwegs und konnten 6 Untertage Verlagerungen und 2 Bergwerke in aller Ruhe erkunden. Dabei konnte ich einiges an Bild und Videomaterial sammeln und mitbringen, dieses wird hier in den nächsten Wochen zu sehen sein.

Erfahrungsbericht Zebra Light Stirnlampe

Hier ein Erfahrungsbericht einer Lampe der Firma Zebra. Sie begleitet mich jetzt schon gut 4 Jahre und ich kann gar nicht genau sagen, ob es diese überhaupt noch so zu kaufen gibt. Dennoch möchte ich sie euch kurz vorstellen.

Gedacht war sie als Zusatzbeleuchtung für meine Videokamera, anfangs war dies auch ok da die Locations in denen ich unterwegs war nicht so riesig waren wie die heutigen. In kleineren Bunkern oder anderen Räumen reichte sie vollkommen aus aber als es in größere Bunker oder Bergwerke ging kam sie dann schnell an ihre Grenze.

Zebra Light

Erfahrungsbericht OutLED Hellena 4.0 - Gut geeignet für Untertage

Hier möchte ich euch meine Helmlampe Hellena 4.0 vorstellen, diese begleitet mich nun schon einige Monate. Ursprünglich wurde diese Lampe für das Fahrradfahren bei Nacht entwickelt, eigentlich sollten diese nur für den Eigenbedarf bestimmt sein, dann für enge Freunde und immer mehr Leute interessierten sich für diese Lampen. Und das nicht ohne Grund.

Die ganze Geschichte der Entstehung könnt ihr euch im nächsten Video anschauen.

Bestellung und Lieferung

An einem Sonntag habe ich mir die Lampe auf der Internetseite von OutLED angeschaut und auch gleich eine Anfrage per E-Mail geschickt. Es dauerte keine Stunde hat mich ein Mitarbeiter zurückgerufen und mir erklärt was möglich ist und wie individuell die Lampe für mich angepasst werden kann. Ich habe mich für folgende Konfiguration entschieden.

  • Hellena 4.0 mit 8° Linse
  • 2x Akkupack M - 4600 mAh
  • Helmhalter Mini
  • Schaltereinheit auf meinen Helm angepasst
  • 1 Streuscheibe 28°
  • 1 Streuscheibe mit Spot für Fern und Nahausleuchtung

Das ganze kostete mich etwas über 500 Euro, einige werden jetzt sagen das ist eine Menge Geld für eine Lampe und klar Geld wächst nicht an Bäumen. Wobei es nicht nur eine Lampe ist sondern ein Geleucht was einen unter Tage in absoluter Dunkelheit dein Weg weisen soll. Ohne zuverlässiges Geleucht kann es hier schnell Lebensgefährlich werden.

Usine du Vaches | Infanteriewerk Welschhof

Die Anfahrt war lang und das Wetter wurde immer schlechter und schlechter, jetzt schnell über das Feld rennen in Richtung des Betonklotzes, der hinter den Büschen hervor schaut. Eine ganze Herde Kühe beäugte uns kauend und war uns ständig auf der schliche. Sie schauten uns neugierig beim der suche nach einen Eingang zu. Als wir den Eingang auswendig machen konnten, hieß es Fallgrube runter klettern, auf der anderen Seite wieder hoch und ab hinein.

Anfangs ein Bunker wie ich ihn schön öfters sah, ein paar kleine Räume und mehrere Geschütztürme und Schießscharten, doch dann entdeckten wir das Treppenhaus mit Fahrstuhl, welches ca. 25 Meter in die Tiefe reicht. Mit der Hoffnung das der untere Teil nicht unter Wasser steht ging es ab nach unten. Stufe für Stufe und Treppe für Treppe. Ganz unten angekommen folgt als erstes der Prüfende Blick nach links und rechts . Dieser offenbart lange dunkle Gänge an deren Decke Rohre und Kabel verlaufen, viele Abzweigungen und Räume.Noch einen kurzen Blick von unten nach oben in den Fahrstuhlschacht und dann ging es los.

Blick in den Fahrstuhlschacht im Infanteriewerk Welschhof

Auf in die ersten Räume und schon überraschte uns eine große Netzersatzanlage, 2 riesige Dieselaggregate sorgten hier einst für Elektrischen Strom, in einem Raum hinter den Agregaten befand sich auch gleich der Dieseltank.

Kasematte F. der Maginot-Linie

Diese unterirdisch verbundenen Kampfblöcke gehören zur Maginot-Linie, Casemate du F ist eine kleine Festung der Maginot Linie, welches an einem Hang mitten im französischen Wald liegt. Allein das Treppenhaus mit dem Blick in die Tiefe ist Hammer und es ist im Vergleich zu den großen Festungswerken der Maginot Linie nur ein Winzling und trotzdem nicht weniger interessant.

Das Wasser sickert von Treppenabsatz zu Treppenabsatz und so bilden sich überall im Treppenhaus Stalagmiten und Stalaktiten. Ganz unten im Treppenhaus, in absoluter Dunkelheit, hat sich ein Pilz breit gemacht und nutzt einen feuchten Ast als Nährboden.

Unten Im Bunker gab es eine Küche mit Lebensmittellager, Notstromaggregate, Sanitärbereich und einen Frischwasserbrunnen der nochmal an die 90m in die tiefe geht. Wir machten uns den Spaß und ließen einen kleinen Stein hinein fallen und staunten nicht schlecht wie lange dieser zu hören war.

Der Klotz am Rhein | Isteiner Klotz

Seine Geschichte ist lang und begann mit dem Feuersteinabbau ca. 4000 v. Chr.. Meine Eindrücke sind von unserem Besuch am 3. Mai 2014 und bilden den ersten Blogeintrag auf vnv-urbex.de. 

Der Anblick an seinem Fuß ist bedrückend, allein wenn man hoch schaut und diese riesigen Felsbrocken über sich hängen sieht und man sich die Frage stellt, wann wird wohl der nächste Brocken herabfallen, wie weit wird er rollen und könnte es der sein der über mir hängt?

Dann sucht man nach diesem winzig kleinen Eingang, der sich hier irgendwo befinden muss und beim klettern über die Felsen kann man ihn bei genauem hinschauen ausmachen.Zu der Frage wann der nächste Felsbrocken runter fallen könnte, kommt nun eine weiter Frage hinzu. Passe ich durch dieses Loch und wenn ja wie weit muss ich wohl durch diese dunkle Enge robben. Aber immer noch hat man die riesigen Felsen über sich und beginnt dann doch zügig mit dem Einstieg in den dunklen, staubigen Krabbelgang. 

Am Fuß des Isteiner Klotz

Einer nach dem anderen robbt durch das kleine Loch im Fels und sucht sich einen günstigen Platz um die Rücksäcke, Lampen und Seile entgegen zu nehmen und weiter zu reichen. Nun weiter über den Boden gerobbt bis man endlich wieder stehen kann.