Der Klotz am Rhein | Isteiner Klotz

Seine Geschichte ist lang und begann mit dem Feuersteinabbau ca. 4000 v. Chr.. Meine Eindrücke sind von unserem Besuch am 3. Mai 2014 und bilden den ersten Blogeintrag auf vnv-urbex.de. 

Der Anblick an seinem Fuß ist bedrückend, allein wenn man hoch schaut und diese riesigen Felsbrocken über sich hängen sieht und man sich die Frage stellt, wann wird wohl der nächste Brocken herabfallen, wie weit wird er rollen und könnte es der sein der über mir hängt?

Dann sucht man nach diesem winzig kleinen Eingang, der sich hier irgendwo befinden muss und beim klettern über die Felsen kann man ihn bei genauem hinschauen ausmachen.Zu der Frage wann der nächste Felsbrocken runter fallen könnte, kommt nun eine weiter Frage hinzu. Passe ich durch dieses Loch und wenn ja wie weit muss ich wohl durch diese dunkle Enge robben. Aber immer noch hat man die riesigen Felsen über sich und beginnt dann doch zügig mit dem Einstieg in den dunklen, staubigen Krabbelgang. 

Am Fuß des Isteiner Klotz

Einer nach dem anderen robbt durch das kleine Loch im Fels und sucht sich einen günstigen Platz um die Rücksäcke, Lampen und Seile entgegen zu nehmen und weiter zu reichen. Nun weiter über den Boden gerobbt bis man endlich wieder stehen kann.

Es ist eine wirklich große Anlage, an vielen Stellen kann man noch die Bohrlöcher erkennen, wo sich die Bohrhammer ins Gestein gruben. Jetzt herscht hier Totenstille und man hört nur noch das Wasser tropfen. Beim durchkämmen der Gänge stehen wir nun vor dem Schacht der nach unten führt. Die Treppe existiert längst nicht mehr und so müssen wir uns 15m abseilen um in die unteren Gänge zu gelangen.

Tief im I-steiner Klotz

Nach dem einer nach dem anderen den Abstieg gemeistert hat, konnten wir endlich weiter, die unteren Gänge waren immer noch in einem top Zustand. Im hinteren Teil der unteren Gänge haben allerdings ein paar Vandalen eine alte Couch angezündet und so sind die Wände mit einer schwarzen Schicht Ruß überzogen.

Im großen und Ganzen eine sehr interessante und lohnenswerte Anlage, allein der Abendteuerfaktor war grandios. Nach Stunden in der Dunkelheit durch ein kleines Loch zurück ins Freie krabbeln zu können und die Sonnenstrahlen zu spüren ist sagenhaft.

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